Dieses Praxishandbuch vermittelt Lehrkräften überschaubare und alltagsorientierte Konzepte und Verfahren, mit deren Hilfe sie die Unterrichtsinhalte und -leistungen, ihre eigene Lehrerarbeit und ihre Methoden evaluieren können. Es bietet Ideen und Instrumente an, um die fachlichen und erzieherischen Ergebnisse ihres Unterrichts konstruktiv unter die Lupe zu nehmen. Es konkretisiert, wie Evaluation gemeinsam mit Kollegen oder in Teams erfolgen kann und zeigt Wege, wie Evaluation mit der Schulentwicklungs- und Schulprogrammarbeit vernetzt werden kann. Klicken Sie auf den Buchtitel für mehr Informationen.
In diesem Heft geht es um die Nutzung und den Nutzen von Evaluationsstudien in Schule und Unterricht, wobei der Fokus auf den beiden Aspekten des wahrgenommenen Nutzens und der tatsächlichen Nutzung von Rückmeldungen an Schulen liegt. Es geht hier also weniger um Varianten der schulinternen Evaluation als vielmehr um Verfahren mit mindestens externen Anteilen.
Qualitätsmanagement von Schulen kann auf zweierlei Weise betrieben werden: Von oben und von unten. Vermutlich ist eine Kombination von beidem das Effektivste. Über Qualität von oben herrscht eine intensive bildungspolitische Diskussion; bundes- und landesweite Standards und nationale wie internationale Tests sind die Stichwörter. Über Qualität von unten gibt es keinen öffentlichen Diskurs und es ist auch wenig klar, was damit gemeint ist. Deshalb wird in diesem Buch dargelegt, wie Qualitätsentwicklung von unten, d.h. in der Einzelschule aussieht und wie sie gelingen kann. Dieses Buch kam 1999 heraus und ist seitdem in drei Auflagen erschienen. Es wurde jetzt gründlich überarbeitet und in weiten Teilen neu geschrieben. Die neuen Inhalte betreffen vor allem Tests und Standards, Vergleichsarbeiten und schulinterne Unterrichtsevaluation, reziprokes Feedback und zielorientierte Entwicklung. So sind die Umrisse eines umfassenden und Pädagogischen Modells des Qualitäts-Managements für Schulen entstanden. Dies wird hier PQM genannt. Es eignet sich für alle Schulen aller Schulformen. Klicken Sie auf den Buchtitel für mehr Informationen.
Das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) ist die Evaluationsagentur der hessischen Bildungsverwaltung, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis arbeitet und so Impulse sowohl für die schulische Arbeit als auch für die pädagogisch-psychologische Forschung liefert. Mit der Konzeption und Durchführung der externen Evaluation von Schule (Schulinspektion) sowie der Entwicklung und Überprüfung der Bildungsstandards (zentrale Abschlussprüfungen, Lehrstandardserhebungen) ist es das Ziel des Instituts für Qualitätsentwicklung, landesweit und auf allen Ebenen die Qualitätsentwicklung im hessischen Bildungswesen zu unterstützen.
Beim Projekt EVAMAR (Evaluation der Maturitäts-Reform) wird im Auftrag des Bundesamts für Bildung und Forschung (SBF) und der Schweizerischen Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) die durch das MAR 95 (1995) eingeleitete Reform der schweizerischen Maturitätsbildung evaluiert. In einer ersten Phase (EVAMAR I, 2002-2004) wurden die Umsetzung der Reform in den Kantonen und Schulen sowie die Konsequenzen für den Erfolg der Maturitätsausbildung untersucht. In der zweiten Phase (EVAMAR II, 2005-2008) wird das Schwergewicht der Evaluation auf die Erfassung von ausgewählten Elementen des Ausbildungsstandes der Schülerinnen und Schüler am Ende des Gymnasiums gelegt. (Auf der Hauptseite kann man zwischen den verschiedenen Sprachen des Internetauftritts wechseln.) ***** Le projet EVAMAR (Evaluation der Maturitäts-Reform) évalue les mesures prises dans le cadre de la réforme de la formation de maturité Suisse en 1995, documentées dans le RRM 95 (Règlement sur la reconnaissance des certificats de maturité gymnasiale, 1995). EVAMAR est réalisé au nom de l'Office fédéral de l'éducation et de la science (OFES) et de la Conférence suisse des Directeurs cantonaux de l'instruction publique (CDIP). Dans une première phase, (EVAMAR I, 2002-2004), la transposition de la réforme dans les cantons et les écoles ainsi que les conséquences pour la formation de maturité ont été évaluées. Dans la deuxième phase (EVAMAR II, 2005-2008), on considérera principalement les aspects concernant le degré de formation des élèves au moment de passer la maturité. (Sur le site principal on peut choisir entre différentes langues.) ***** Nel progetto EVAMAR (Valutazione della riforma della maturità) su richiesta dell'Ufficio federale dell'educazione e della scienza (SER) e della Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica educazione (CDPE) viene valutata la riforma sull'educazione della maturità svizzera iniziata inseguito a MAR 95 (1995). In una prima fase (EVAMAR I, 2002-2004) sono stati esaminati sia la realizzazione della riforma nei cantoni e scuole, che le conseguenze per il successo della formazione della maturità. La seconda fase (EVAMAR II, 2005-2008) pone l'accento della valutazione sulla determinazione di elementi scelti dello stato di formazione delle allieve e allievi alla fine del liceo.
Der Begriff "Evaluation" im ZUM-Wiki. Das ZUM-Wiki ist eine offene Plattform für Lehrinhalte und Lernprozesse. Es dient dem Austausch von Informationen, Erfahrungen und Ideen rund um Unterricht und Schule. Das ZUM-Wiki ist ein Teil des Angebots der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM.de).
Unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft Externe Evaluation von Schulen" (ARGEV) führen die deutschsprachigen EDK-Regionalkonferenzen EDK-Ost, NW EDK und BKZ eine Fachkonferenz, welche die sprachregionale Zusammenarbeit und Koordination im Bereich der Externen Schulevaluation auf der Volksschulstufe sicherstellt. Die ARGEV setzt sich folgende Ziele: * Zusammenarbeit und Koordination der deutschsprachigen Kantone sowie des Fürstentums Liechtenstein in Fragen der Externen Schulevaluation, * Unterstützung der Kantone bei der Wissensentwicklung, Professionalisierung und Qualitätssicherung im Tätigkeitsfeld der Externen Schulevaluation, * Unterstützung der Kantone bei der Weiterentwicklung der Externen Schulevaluation im Bereich der Volksschule.
Das Zentrum für Bildungsevaluation der Pädagogischen Hochschule Bern erbringt Dienstleistungen in der Schulevaluation und ist in weiteren Bereichen der Bildungsevaluation tätig. Es wirkt zudem in der Umsetzung des Qualitätsentwicklungskonzepts der PHBern mit. Die Leistungsbereiche des Zentrums für Bildungsevaluation umfassen * Fachstelle für Schulevaluation: Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Pilotphase zur Einführung der externen Schulevaluation im Kanton Bern * Dienstleistungen für externe Kundinnen und Kunden: Begleitung und Durchführung von Evaluationen für externe Kundinnen und Kunden * Dienstleistungen für die PHBern: Entwicklung und Durchführung der Lehrevaluation, von Befragungen und internen Evaluationsprojekten * Evaluationsforschung und -lehre: Aufbau von Aktivitäten hinsichtlich Forschung und Lehre im Bereich Bildungsevaluation * Netzwerk Bildungsevaluation: Vernetzung von Fachleuten im Bereich Bildungsevaluation
Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), 14.-15.06.2006: Welche Sichtweisen auf die Schulqualität haben Bildungsverwaltung, Schulaufsicht, Schulleitungen und Lehrpersonen? Welche Möglichkeiten zur Überprüfung sehen sie? Wie muss ein kantonales Qualitätskonzept aussehen, damit es den unterschiedlichen Ansprüchen genügt? Wie sollen Evaluationen durchgeführt werden, damit sie nutzbar werden für die Steuerung und die Entwicklung des Bildungssystems, von Schule und Unterricht? An der Tagung Evaluation und Schulqualität werden Antworten auf diese Fragen diskutiert. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Zugangsweisen zum Thema kennen und haben die Gelegenheit, diese miteinander zu vergleichen. Ein Kernpunkt ist die Präsentation und Diskussion eines von der EDK erarbeiteten Entwurfs für einen Leitfaden „Evaluation und Schulqualität“. Darin werden Ansprüche, Erfahrungen und Verfahren zur Evaluation von Schule und Unterricht zusammengetragen. Der Leitfaden stellt Kantonen, Schulbehörden und Schulen breit abgesicherte, frei nutzbare Grundlagen für die Gestaltung von konkreten Qualitätskonzepten zur Verfügung, nachdem der Entwurf für EDK-Empfehlungen zur Selbstevaluation auf Kritik gestossen ist. Durch ihre Rückmeldungen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf die Weiterentwicklung des Leitfadens Einfluss zu nehmen. Als gesamtschweizerische, stufenübergreifende Veranstaltung ermöglicht sie einen thematischen Austausch zwischen den Sprachregionen, den Schulstufen und den Funktionsträgern auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems.